Informationsveranstaltung Projekt Zukunft Finanzwesen

Veranstaltungsinhalt

Das Projekt Zukunft Finanzwesen nimmt an Fahrt auf.
Bereits 2020 sollen die ersten Kirchengemeinden als Piloten starten. Doch wie sieht die neue Art der Buchführung überhaupt aus? Warum ist die Umstellung notwendig und was kommt da auf uns zu? In den Veranstaltungen möchten wir Ihnen gerne die wichtigsten Informationen über das Projekt, sowie das neue doppische Finanzmanagement an die Hand geben.

· Aktueller Zeitplan der Umstellung
· Was ist "Doppik"?
· Vorteile der Umstellung
· Gegenüberstellung Doppik (neu) - erw. Kameralistik (alt)
· Praxisbeispiele (Buchungen in der erw. Kameralistik und im neuen doppischen Finanzmanagement)
· Infos zum Projekt Kirchliche Strukturen 2024plus - aktueller Stand beim Strukturwandel

Neben dem Informationsteil werden wir auch Antworten auf die wichtigsten, uns bekannten Fragen im Zusammenhang mit der Umstellung geben und auf neue Fragen eingehen, um Raum für Ihre Belange zu geben.

Vorkenntnisse sind für die Veranstaltung, wie auch für das neue doppische Finanzmanagement nicht vonnöten.

 

Termine

Termin 1:
Dienstag, 19. März 2019 13:00 bis 16.00 Uhr
Evang. Oberkirchenrat Stuttgart, Gänsheidestraße 4, 70184 Stuttgart - Brenz-Saal

Termin 2:
Dienstag, 14. Mai 2019 13.00 bis 16.00 Uhr
Matthäus-Alber-Haus, Lederstr. 81, 72764 Reutlingen - Johannes-Saal

Termin 3:
Mittwoch, 24. Juli 2019 13.00 bis 16.00 Uhr
Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, 89073 Ulm - Kleiner Saal

Termin 4:
Montag, 14. Oktober 2019 13.00 bis 16.00 Uhr
Hans-Rießer-Haus, Am Wollhaus 13, 74072 Heilbronn - Lachmannsaal

Anmeldung über

Onlinekalender oder 

Projekt Zukunft Finanzwesen
Gänsheidestraße 4
70184 Stuttgart
Telefon: 0711/2149-674
Telefax: 0711/2149-9674
Mail: zukunft-finanzwesendontospamme@gowaway.elk-wue.de

 

Bericht über die erste Informationsveranstaltung


Am Dienstag, 19.03.2019 fand die erste Informationsveranstaltung zum Projekt Zukunft Finanzwesen im Evang. Oberkirchenrat statt.

Zu diesem halbtägigen Termin fanden sich etwa 50 Interessierte aus allen Bereichen der in der kirchlichen Finanzbuchhaltung tätigen Mitarbeiter/innen im Brenz-Saal ein.

Geleitet wurde die Veranstaltung durch die beiden Projektmitarbeiterinnen Bettina Grünenwald und Natalie Guttroff. Zudem war als Gast Herr Benedikt Osiw, Projektleiter von Kirchliche Strukturen 2024Plus, anwesend.

Nach einer kurzen Begrüßung führte Frau Guttroff mit einem Vortrag in das Projekt ein. Zunächst wurde hier erklärt, warum es das Projekt überhaupt gibt und welche Gründe hinter der Umstellung von der erweiterten Kameralistik auf die kirchliche Doppik stehen.

Weiterhin gab es einen Gesamtüberblick über das Projekt, welches bereits im Jahr 2014 gestartet ist und noch bis zum Jahr 2024 andauern soll.

Ganz aktuell ist die Planung der Umstellung der ersten Piloten, die am 01.01.2020 starten werden. Hierzu finden Sie weitere Informationen im Bericht der Kick-off Veranstaltung für Ludwigsburg.

Zudem wurden die Teilnehmenden über die drei Rolloutwellen, die jeweils zum 01.01. der Jahre 2022, 2023 und 2024 starten sollen informiert. Leider kann derzeit noch keine Aussage darüber getroffen werden, wer zu welchem Zeitpunkt umgestellt wird. Das Projekt wird sich aber rechtzeitig mit den entsprechenden Personen vor Ort in Verbindung setzen und dies natürlich auch in Abstimmung mit den örtlichen Begebenheiten tun.

Es wurde auch über die kommende doppische Software „newsystem“ berichtet. Diese wird momentan nach der ersten Konzeptionsphase mit den Kirchengemeinden auf unsere kirchlichen Anforderungen, die nicht über den Standard abgebildet werden können, angepasst. Die Software hat einen hohen Wiedererkennungswert für Navision-Anwender, da diese ebenfalls auf Basis von Navision (Standard) programmiert wurde. Das heutige CuZea wird durch das ePortal abgelöst.

Weiterhin stellte Frau Guttroff das Schulungskonzept vor und stellte in diesem Zusammenhang auch die Unterstützung vor Ort vor. Den vollständigen Vortrag finden Sie hier.

Nach dem Vortrag wurde die Zeit für Fragen intensiv genutzt.

Einen weiteren Vortrag hielt Frau Grünenwald über die neue kirchliche Doppik. Hier wurde zunächst ein Überblick über die doppelte Buchführung gegeben, bevor die Information über die rechtlichen Grundlagen, sowie die Vorstellung der Elemente der neuen kirchlichen Doppik folgte.

Abschließend wurde noch eine Gegenüberstellung „Alt“-„Neu“ veranschaulicht, sowie eine kurze Info gegeben, wie und wo sich die Haushaltsstelle in der neuen kirchlichen Doppik wiederfindet.

Die anschließende Pause wurde intensiv für den persönlichen und fachlichen Austausch genutzt.

Nach der Pause berichtete Herr Osiw über den aktuellen Stand des Projekts 2024Plus.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Projekts.
Zudem finden Sie das an diesem Tag beschlossene und zur Anhörung freigegebene Diskussionspapier.

Zum Abschluss des Termins hatte man an Info-Tischen noch die Möglichkeit bisher noch nicht angesprochene Themen oder ein Feedback abzugeben. Von dieser Möglichkeit wurde sehr rege Gebrauch gemacht.

Aus unserer Sicht war die Informationsveranstaltung sehr gelungen und viele offene Fragen und Themen konnten angesprochen und geklärt werden. Auch einige wertvolle Hinweise, insbesondere zur weiteren Ausgestaltung des Schulungskonzepts, konnten wir mitnehmen und werden diese weiterverfolgen. Wir danken allen Interessierten nochmals für ihre Teilnahme und freuen uns auf die weiteren Informationsveranstaltungen in Reutlingen, Ulm und Heilbronn.

Weitere Infoveranstaltungen des Projekts

Nachdem die erste Info-Veranstaltung in Stuttgart sehr gut angenommen wurde, war auch der zweite Termin am 14.05.19 in Reutlingen mit etwa 45 Interessierten gut besucht. Im Matthäus-Alber-Haus begrüßten die beiden Projektmitarbeiterinnen Natalie Guttroff und Bettina Grünenwald, sowie Benedikt Osiw vom Projekt Struktur 2024plus die Teilnehmenden und informierten jeweils über den aktuellen Projektstand, sowie über die kirchliche Doppik im Allgemeinen. Wichtige Anregungen und Hinweise wurden nochmals zum Schulungskonzept gegeben und auch das Thema CuZea-Nachfolge und die Ausgestaltung des ePortals beschäftigte die Teilnehmenden.

Die dritte Informationsveranstaltung fand am 23. Juli 2019 im Haus der Begegnung in Ulm statt. Neben dem Projekt Zukunft Finanzwesen stellte wie gehabt auch Benedikt Osiw das Projekt Kirchliche Strukturen 2024plus vor. Trotz den hohen Temperaturen fand in guter Atmosphäre ein sehr reger Austausch statt. Die etwa 45 Teilnehmenden nutzen die Chance, eine Vielzahl an Fragen und Anmerkungen einzubringen. Diese werden im Anschluss der Informationsveranstaltung versandt und veröffentlicht. Wir schauen auf zwei sehr gelungene Informationsveranstaltung zurück und bedanken uns für das positive Feedback.

Die nächste Informationsveranstaltung findet am Montag den 14. Oktober 2019 von 13.00 bis 16.00 Uhr im Hans-Rießer-Haus (Lachmannsaal), Am Wollhaus 13 in 74072 Heilbronn statt.

Anmeldung


Die jeweiligen aktualisierten Vorträge finden Sie hier:

Präsentation Infoveranstaltung Reutlingen
Präsentation Infoveranstaltung Ulm
Aktueller Stand Projekt 2024plus


Neben der Informationsveranstaltung für Interessierte Mitarbeiter/innen aus dem Bereich der Finanzbuchhaltung, wurde im Mai auch eine Veranstaltung speziell für die Verwaltungsstellen angeboten. Am 17.05.19 wurden hierzu die Leitenden, sowie die für den Finanzbereich verantwortlichen Personen in den Brenz-Saal des Evangelischen Oberkirchenrats eingeladen. Für das Projekt sprachen Michaela Wild, eine erfahrene kommunale Beraterin aus dem Bereich der Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik, sowie Stefan Kirchner, der von der Verwaltungsstelle in das Projekt gewechselt hat, und Marion Wittig, die maßgeblich an der Erarbeitung der Nachfolgeregelung der Substanzerhaltungsrücklage beteiligt war. Es ging vor allem darum einen Überblick über das neue Recht, sowie die geänderte Buchungssystematik zu bekommen. Außerdem wurde darüber informiert welche Umstellungszeiträume geplant sind und welche technischen Voraussetzungen für die Umstellung der Bereiche der Verwaltungsstellen vorliegen müssen.